Jurawelt

Marburg
Die Stadt

Die Universitätsstadt Marburg an der Lahn in Hessen hat 1972 ihr 750jähriges Bestehen gefeiert.
http://www.uni-marburg.de

Sie hat eine tolle Altstadtatmosphäre mit idyllischen Kneipen, in denen man ganz preiswert essen kann (vor allem leckere Aufläufe und Salatteller!). Über allem, weithin sichtbar, befindet sich das Landgrafenschloß. Von dort aus hat man einen tollen Ausblick über die Stadt. Sehr bekannt ist ferner die Elisabethkirche.

Name der Uni
Philipps-Universität Marburg

1527 als erste protestantische Universität gegründet, feiert die Philipps-Universität in Marburg an der Lahn im Jahr 2002 ihr 475-jähriges Jubiläum. Mit 18.000 Studierenden und 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt sie heute zu den mittelgroßen deutschen Universitäten. Ihrem gesetzlichen Auftrag gemäß ist sie dem Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis ebenso verpflichtet wie der Verantwortung der Wissenschaft für die Gesellschaft.

Homepage
http://www.uni-marburg.de
http://www.jura.uni-marburg.de
Hier erfährt man alles Wissenswerte über den Fachbereich Rechtswissenschaften und das Jurastudium in Marburg (unbedingt reinschauen!!!).

Größe / Studenten
18.000 Studenten aller Fachbereiche

Renommierte und bekannte Professoren
Prof. Dr. Georg Freund (Strafrecht); Prof. Dr. Lutz Meyer-Goßner (Strafrecht, Honorarprofessor); Prof. Dr. Werner Frotscher (Öffentliches Recht)

Die Einrichtungen des Fachbereichs Rechtswissenschaften

sind zentral in der Innenstadt. Die Vorlesungen werden nicht im Hörsaalgebäude abgehalten, sondern im Landgrafenhaus. Das liegt gegenüber dem Savigny-Haus, in dem sich die Institute des Fachbereichs und das Juristische Seminar, die Fachbereichsbibliothek, befinden. Die Studentenzahlen sind angenehm und übersichtlich, was gute Kontaktmöglichkeiten unter den Studenten und mit dem Lehrpersonal ermöglicht. Hier kennt fast jeder jeden anderen Studenten eines Semesters! Wer nicht in der Anonymität einer Großstadtuniversität untergehen will, der ist in Marburg genau richtig! Das Verhältnis Studentenzahl – Anzahl der Ausbilder ist optimal. Durch persönliche Kontakte ergeben sich auch gute Möglichkeiten für eine spätere Promotion. Wer alles in Marburg lehrt, kann man übersichtlich der Homepage entnehmen.

Studienaufbau / Studienberatung
Eine allgemeine Studienberatung wird in Marburg von der Zentralen Arbeitsstelle für Studienorientierung und Studienberatung (ZAS) angeboten, während das Dekanat des FB 01 (Fachbereich Rechtswissenschaften) den Studenten eine spezifische Studienfachberatung anbietet. Dort erhält der interessierte Student auch informative Druckschriften, wie etwa den Studienführer für Jurastudenten, das kommentierte Vorlesungsverzeichnis, einen unverbindlichen Studienverlaufsplan oder sonstige Studieninformationen. Der bei der Studienfachberatung erhältliche Studienführer enthält Angaben zur Prüfungsordnung und den Prüfungsvoraussetzungen. Der Studienverlaufsplan schließlich hilft bei der zielstrebigen Semesterplanung. Speziell für Studienanfänger werden vom Fachbereich jedes Semester Einführungsveranstaltungen angeboten.

Besonderheiten
Erwähnenswert sind die Möglichkeiten Zusatzqualifikationen zu erwerben (Recht und Wirtschaft, Pharmarecht).

Der Fachbereich Rechtswissenschaften bietet im WS 2002/2003 für Studierende (ab dem 5. Fachsemester), Absolventen und insbesondere Doktoranden der Rechtswissenschaften zum ersten Mal die Zusatzqualifikation Pharmarecht an. Mit dieser Zusatzqualifikation schließt der Fachbereich eine Lücke, die durch die gesteigerte Nachfrage nach pharmarechtlich ausgerichteten Juristinnen und Juristen entstanden ist. Bei Konzeption und Durchführung dieser bundesweit einzigen Qualifikationsmöglichkeit im Bereich des Pharmarechts greift der Fachbereich auf Erfahrungen aus seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. und Unternehmen der Pharmaindustrie in der Forschungsstelle für Pharmarecht zurück. Dies bietet Gewähr dafür, daß die Qualifikation den Bedürfnissen der Praxis entspricht. Das Qualifizierungsangebot ist auf drei Semester ausgelegt und kann ohne weiteres in das Studium eingebunden werden.

Ausführliche Informationen dazu auf der Homepage!

Bibliotheken und Ausrüstung
Die Philipps-Universität Marburg betreibt verschiedene Bibliotheken. Erwähnt seien hier die Universitätsbibliothek (UB) und das Juristische Seminar. Die Stadt Marburg unterhält mehrere Stadtbibliotheken, zu denen auch die Stadtbücherei zählt. Regelmäßig zu Semesterbeginn und jeden Mittwoch um 14:30 Uhr finden in der Universitätsbiblothek (Ein-)Führungen statt. Hier werden Studierende schnell und effizient mit der Benutzung der Universitätsbibliothek vertraut gemacht.

ELSA
Eine Vereinigung von Jura-Studenten und Juristen ist der europaweit tätige Verein ELSA e.V. (European Law Students' Association), der fachspezifische Veranstaltungen organisiert, an denen ELSA-Mitglieder vergünstig teilnehmen (Fahrten zu Bundesgerichten oder zum Europäischen Gerichtshof, Rhetorikkurse, gestellte Gerichtsverhandlungen (sog. Moot-Courts) unter Vorsitz eines amtierenden Richters, bei denen man sich als Parteivertreter oder Vorsitzender üben kann u.s.w.).

ERASMUS-Möglichkeiten
Marburg unterhält mit zahlreichen europäischen Universitäten im Rahmen des Sokrates-Programms Austauschbeziehungen. Als nicht europäisches bilaterales Austauschprogramm ist etwa die University of Adelaide (Australien) zu nennen. Neben der hier erfolgenden Kurzbeschreibung können am Institut für Rechtsvergleichung Erfahrungsberichte und Broschüren zu den einzelnen Programmen eingesehen werden. Daneben steht den Studenten eine Infothek mit Unterlagen über die Gasthochschulen zur Verfügung.

Neben den beschriebenen Programmen existieren gute Kontakte zu Universitäten, mit denen zwar keine allgemeinen Austauschabkommen bestehen, die aber auf Anfrage grundsätzlich bereit sind, Marburger Studenten anzunehmen. Insbesondere sei auf den neu existierenden Kooperationsvertrag zwischen der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen hinzuweisen (Europa-Pol). Aufgrund dieser Vereinbarung ist es den Studierenden des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Philipps-Universität Marburg möglich, Austauschplätze im Rahmen des Sokrates-Programms seitens der Justus-Liebig-Universität Gießen in Anspruch zu nehmen. Nähere Informationen hierzu müssen Interessierte sich bei den jeweils zuständigen Einrichtungen einholen.

Alle Austauschprogramme bis auf Adelaide fangen im Oktober an und enden im darauffolgenden Juli. Studenten (auch Magisterstudenten), die im Rahmen des SOKRATES-Programmes ins Ausland gehen, erhalten einen kleinen Mobilitätszuschuß der EU über den DAAD, welcher bisher durchschnittlich etwa 80,- bis 90,- EUR pro Monat betrug. Sokrates-Studenten werden, wie dies häufig auch für andere Austauschprogramme zutrifft, von den Studiengebühren befreit.

Von der Philipps-Universität Marburg werden Studenten, die sich für ein Auslandsstudium interessieren, massiv unterstützt. Wer sich hierfür interessiert, sollte solche Angebote unbedingt wahrnehmen.

Internetzugang für Studenten
In Marburg betreibt das Hochschulrechenzentrum (HRZ) in dem von der juristischen Fakultät genutzten Savigny-Haus (Universitätsstraße 6, Dachgeschoss, links) einen PC-Saal für Forschung & Lehre. Die Computer können von den Studierenden und Angehörigen aller Fachbereiche genutzt werden. Der PC-Saal wird von Mitarbeitern und studentischen Hilfskräften des HRZ betreut.

Auch betreibt die Forschungsstelle für Rechtsinformatik in den gegenüberliegenden Räumen (Dachgeschoss, rechts, Raum 503) einen PC-Saal für Juristen.

Weitere PCs stehen in der Präsenzbibliothek der Juristischen Fakultät (Savigny-Haus, Erdgeschoss) zur Verfügung.

Die Nutzung von Textverarbeitungssoftware und anderen Anwendungen sowie das Versenden von E-Mails und Internetrecherchen sind an den verschiedenen PCs möglich. Voraussetzung für die Nutzung der PCs ist ein eigener Internetzugang für Studierende.

Von allen genannten Computern aus kann man zu eingeschränkten Zeiten (mittags und abends) überdies als besonderen Service die Online-Datenbank der Juris-GmbH kostenlos nutzen. Studierende, die einen Internet-Zugang zur Universität beantragt haben, können auf die Juris-Datenbank sogar von zu Hause aus zugreifen. Damit können dann auch die von der Universität angebotenen CD-Rom-Datenbanken genutzt werden. Meist können - so etwa an der Philipps-Universität Marburg - auch die Recherchemöglichkeiten der anderen Fachbereiche genutzt werden.

Die Forschungsstelle für Rechtsinformatik bietet außerdem regelmäßig Computer-Kurse und Juris-Kurse an, deren Besuch sich für Anfänger auf jeden Fall lohnt. Es wird dort unter anderem gelehrt, wie man mit Windows und Textverarbeitungsprogrammen wie Word umgeht und diese Programme als auch das Internet für die wissenschaftliche Arbeit, insbesondere das Erstellen von Hausarbeiten, nutzt. Ziel des Juris-Kurses ist es, den Studierenden zu vermitteln, welche Daten die Juris-GmbH anbietet und wie man in der Datenbank effektiv und zielstrebig nach Informationen sucht. Anmelden kann man sich zu diesen Kursen bei der Aufsicht der Forschungsstelle für Rechtsinformatik.

Bereits bei der Immatrikulation kann ein Internet-Account für Studierende beantragt werden. Die Immatrikulationsgebühr erhöht sich dann um EUR 5,-. Der Nutzer erhält damit eine E-Mail-Adresse, Zugang zu den von der Universität bereit gestellten Computern, Plattenplatz für die eigene Homepage, und er kann sich damit auch von zu Hause aus bei den Servern der Universität einwählen, d.h. diverse Recherchemöglichkeiten wie Datenbanken und CD-ROMs nutzen. Bei der Nutzung dieser Services erfolgt eine IP-Prüfung. Es kann also nur darauf zugegriffen werden, wenn man sich über die Universität Marburg einwählen und folglich dort einen Account besitzen.

Mensa / Cafe
Die Juristen essen meist in der Mensa am Erlenring (ca. 5-10 Minuten Fußmarsch vom Savignyhaus). Es gibt Mittagessen und Abendessen. Die Auswahl ist groß und man kann sich die Beilagen selbst zusammenstellen. Das alles zu einem verhältnismäßig günstigen Preis. Dort befindet sich auch eine geräumige Cafeteria mit nutzbaren Computern.

Wohnheime / Wohnungsmarkt
Wer in Marburg noch keine Bleibe gefunden hat, lese die Anzeigen in der Marburger Zeitung (MAZ), der Oberhessischen Presse (OP) und dem Express (kostenlos jeden Donnerstag). In der Mensa, im Juristischen Seminar und anderen öffentlichen Gebäuden hängen Wohnungsangebote und -gesuche aus. Der Wohnraum ist in Marburg leider teuer und die Plätze in den Studentenwohnheimen eher rar. Dafür gibt es eine Menge Wohngemeinschaften, wo man unterkommen kann.

Verkehrsanbindung
Mit dem Semesterticket können die öffentlichen Verkehrsmittel in Marburg und die Bundesbahn in weiten Teilen Hessens umsonst genutzt werden. Ein Fahrrad ist nur in der Unterstadt brauchbar (dort befinden sich auch die Einrichtungen des Fachbereichs Jura), nicht aber in der höher liegenden Oberstadt.

Freizeitmöglichkeiten / UniSport
Beim Zentrum für Hochschulsport (ZFHS) wird eine Vielzahl von Sportarten entweder kostenlos oder aber sehr günstig angeboten. Wer musizieren will kann als Student am Studenten-Sinfonie-Orchester (SSO) oder am Uni-Chor Marburg e.V. teilnehmen.

In den Sportstudios "Physikum" (Fitneß, Bodybuilding, Saunawelt), "Move" (Fitneß, Bodybuilding, Squash) oder "Fit for Fun" (Fitneß, Bodybuilding) kann man etwas professioneller und sehr viel teurer Sport treiben. Städtische Bäder gibt es in Wehrda und Marbach. Am Niederweimarer Baggersee kann man Wasserski fahren und in ungechlortem Wasser schwimmen, bevor man sich dort wahlweise am Textilbadestrand oder am FKK-Strand die Sonne auf den Pelz brennen läßt.

Fazit
Das Jurastudium an der traditionsreichen Philipps-Universität in Marburg ist eine echte Alternative zum Studium an den Großstadtuniversitäten! Ausführliche Infos zu allen angesprochenen Themen und noch viel mehr findet ihr auf der Fachbereichshomepage!
http://www.jura.uni-marburg.de
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