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Jura ist ein durchaus sehr arbeitsaufwändiges Studium. Der Arbeitsaufwand ist bei jedem Studenten anders. Zu Studienbeginn dürfte der Aufwand recht erträglich sein, so dass
es ohne Probleme möglich sein dürfte, einem Teilzeitjob nach zu gehen oder als Leistungssportler die Trainingseinheiten zu machen. Je weiter man aber im Studium voranrückt,
desto stressiger wird es leider auch. Andererseits ist der Vorteil des Jurastudiums, dass es keine Anwesenheitspflicht gibt. Wenn man also bereit ist und die nötige
Disziplin hat, kann man den Stoff lernen, ohne alle Vorlesungen zu besuchen – quasi von zu Hause aus. Dass sich dies allerdings nicht empfiehlt, da der Kontakt zu
Kommilitonen und den Professoren, die ja auch das Examen korrigieren und die mündliche Prüfung abnehmen, verloren geht, versteht sich aber von selbst. Letztlich jedoch ist
man recht flexibel in der Zeiteinteilung, was es leichter macht, andere Aktivitäten einzuplanen. Trotzdem sollte man den Aufwand für das Studium nicht unterschätzen, denn es
kommt in diesem Fach nicht nur auf das Bestehen des Examens an, sondern ebenso auf die Note.
Am schwierigsten gestaltet sich die Situation dann im Stadium der Examensvorbereitung, in der es schwer sein wird, Arbeit oder Sport mit dem Studium unter einen Hut zu
bringen. Wenn man sich allerdings genug Zeit nimmt, und nicht von vornherein mit der Einhaltung der Regelstudienzeit rechnet, sollte es zu schaffen sein, neben dem Studium
auch der Arbeit zu frönen.
Es ist empfehlenswert, für das Examen ein Bundesland zu wählen, wo man nicht das Examen am Stück machen muss, sondern einige Aufgaben vorziehen kann. Auskunft hierzu geben
die Landesjustizministerien.
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