Stefanie Kleinmanns
11.03.2008
Die wichtigsten Urteile studienfreundlich aufbereitet
Eine Rezension zu:
Dieter Grimm / Paul Kirchhof / Michael Eichberger (Hrsg.)
Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts
Studienauswahl
3. Auflage
UTB/Mohr Siebeck, Tübingen 2007, Band 1: 877 Seiten, Band 2: 879 Seiten, je Band 19,90 €
ISBN Band 1: 978-3-8252-1708-2, Band 2: 978-3-8252-1709-9
http://www.utb.de
121 Entscheidungen aus den ersten 115 Bänden der amtlichen Sammlung des Bundesverfassungsgericht umfasst die in 2 Bänden erscheinende Studienausgabe aus dem Verlag Mohr
Siebeck. Diese werden auf gut 1.800 Seiten präsentiert, das sind etwa 13 Seiten pro Entscheidung. Damit falllen die Darstellungen umfassender aus als die in der
Studienausgabe der Entscheidungen des EuGH aus dem gleichen Verlag. Die Herausgeber haben im Vergleich zur Vorauflage
20 Bände der amtlichen Sammlung durchgehen müssen. Es wurden 24 neue Entscheidungen aufgenommen und 7 Entscheidungen der Vorauflage gestrichen.
Von der Elfes-Entscheidung über Mephisto und Solange II bis hin zu den Entscheidungen zum Schächtverbot, zum Großen
Lauschangriff oder zum Luftsicherheitsgesetz finden sich die Klassiker des Bundesverfassungsgerichts alle wieder. Zu jeder Entscheidung werden zunächst die
Fundstelle in der amtlichen Sammlung, ein Schlagwort sowie die einschlägigen GG-Vorschriften genannt. Es folgen Stichworte, die die Entscheidung betreffen, Leitsätze, eine
kurze Sachverhaltsdarstellung und schließlich jeweils die wichtigsten Auszüge aus den Entscheidungsgründen. Für den Studenten ist es hilfreich, dass auch die entsprechenden
Randnummernangaben übernommen wurden, was ein Zitieren einfach macht.
Im Anhang finden sich ein Stichwortverzeichnis sowie ein Gesetzesregister, welches zu jedem Artikel die entsprechenden Urteile aufführt.
Gesamteindruck:
Eine hervorragende Zusammenstellung der wichtigsten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, die den Studenten bis zum Examen begleiten. Wer diese beiden Bände im Regal
hat, wird sich während der Staatsrechts-Semester so einige Gänge in die Bibliothek ersparen.
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