Thomas Franosch
29.01.2004
Das Wissen einer Organisation nutzen
Eine Rezension zu:
Uwe Hannig (Hrsg.)
Knowledge Management und Business Intelligence
1. Auflage
Springer-Verlag, Heidelberg 2002, 472 Seiten, 64,95 €
ISBN 3-540-42804-6
http://www.springer.de
 Das von Uwe Hannig herausgegebene Buch beschäftigt sich mit Knowledge Management
und Business Intelligence. Beide Begriffe, die auch den Titel des Buches ausmachen, werden inzwischen häufig in den (Fach)Medien erwähnt, sind in gewisser Weise jedoch
unscharf. Nach dem Glossar (S. 439) des Werks von Hannig handelt es sich beim Knowledge Management (Wissensmanagement) um ein System von Aktivitäten zur Nutzung des einer
Organisation zugänglichen Wissens durch deren Mitglieder. Unter Business Intelligence wird der Zugriff auf die Analyse von einem Data Warhouse oder DataMart gespeicherten
Daten durch den Anwender verstanden (S. 430). Inhalt des Buches ist das Zusammenwachsen dieser beiden Thematiken.
In drei Teilen, in die das Buch gegliedert ist, setzen sich die Autoren mit den beiden Thematiken auseinander. Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Zusammenwachsen der
beiden "Welten". An diesen Einstieg schließt sich jeweils ein Teil zum Thema Knowledge Management und Business Intelligence an. Die einzelnen Autoren führen meist
eindrucksvoll in die von Ihnen bearbeiteten Komplexe ein. Nicht erwartet werden kann von einer solchen "Artikelsammlung" jedoch der durchgehende Lesefluss wie bei einem
Hand- oder Lehrbuch. Die Vielzahl von lesenswerten Fachaufsätzen macht das Werk jedoch lohnens- und lesenswert.
In insgesamt 33 verschiedenen Artikeln stellen die Autoren ihr Wissen dar. Bei den Autoren handelt es sich um eine Auswahl hochkarätiger Fachleute aus diesem Bereich. Der
Herausgeber, Uwe Hannig, ist Professor an der Fachhochschule Ludwigshafen und Vorstand des Instituts für Knowledge Managment ( http://www.ikm-ev.de).
Der Preis von knapp 65 € sollte den interessierten Leser nicht vom Kauf abhalten. Aus den Aufsätzen, die sich mit einem der beiden Themenkomplexe oder deren
Zusammenschmelzen beschäftigen, lassen sich eine Vielzahl von neuen Informationen gewinnen.
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