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In dieser Arbeit werden höchstrichterliche Urteile im Zivilrecht verschiedener westlicher Staaten untersucht, um herauszufinden, welche rechtsethische
Richtung jeweils die Grundlage der Definition für fahrlässiges Verhalten bildet. Ziel ist es, die Bedeutung der Ökonomie, also der effizienzorientierten Denkweise, in
der internationalen deliktsrechtlichen Rechtsprechung zu erkennen. Insbesondere im Hinblick auf eine herannahende europäische Rechtsvereinheitlichung kann die
Beantwortung dieser Frage die Ähnlichkeiten bzw. Unterschiede der Rechtsprechung verschiedener Staaten im Bereich des Deliktsrechts aufzeigen. Auf diese Weise liefert
die Arbeit Argumente für die fortwährende politische Diskussion über Vor- und Nachteile einer Rechtsharmonisierung.
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Sarah Kuhn wurde 1973 in Essen geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Banklehre in Bonn und nahm daraufhin ein Studium der
Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum auf. Ihr Referendariat verbrachte Sarah Kuhn in Dortmund, Essen und Santa Barbara, Kalifornien. Neben ihrer Promotion
arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Recht und Ökonomik der Universität Hamburg. Zur Zeit ist sie als Rechtsanwältin in Bonn tätig.
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