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Die Dissertation behandelt eine für föderalistische Staaten charakteristische Institution, die zweite Kammer, über die die in den Gesamtstaat
integrierten Einzelstaaten von der gliedstaatlichen Ebene aus Bundespolitik betreiben und auch kontrollieren. Die Dissertation ist im Kernpunkt komparativ, indem sie
zwei wichtige und repräsentative Beispiele als Ausgangspunkt nimmt, den deutschen Bundesrat und den US-amerikanischen Senat, dann aber den mexikanischen Senat
dazunimmt, der dem Autor als mexikanischer Staatsbürger besonders am Herzen liegt; in diesem Dreiervergleich lassen sich dann Vorteile und Nachteile gut
herausarbeiten. Die rechtsvergleichende Perspektive bringt es mit sich, dass bestimmte, ansonsten stärker betonte Dimensionen von föderalistischen Arbeiten, vor allem
die historische Entstehung des konkreten Staates und Detailprobleme behandelt werden. Das lässt sich nicht vermeiden und soll durch den rechtsvergleichenden Blick
ausgeglichen werden. Die Arbeit schließt vom Allgemeinen aufs Besondere. Die Zusammenfassung zieht das komparative und rechtspolitische Fazit der Arbeit, die durch
mehrere Schaubilder abgeschlossen wird.
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Dante Jaime Haro Reyes, wurde am 28. Juli 1968 in Guadalajara, Mexiko geboren. Studium: Jurastudium an der juristischen Fakultät der Universität
Guadalajara (1986–1991), Aufbaustudium am Fachbereich Jura der Universität Guadalajara (Magister Artium) (1996–1998); Magister Legum (LL.M.) an der
juristischen Fakultät der Universität Heidelberg (1999–2000); Promotion (Fach: Rechtswissenschaft) an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
(2000–2003). Lehrtätigkeit: Ordentlicher Lehrauftrag für Arbeitsrecht, Sozioökonomische Entwicklung des Staates, Verwaltungsrecht an der SEMS der Universität
Guadalajara (1992–1998). Dozent für Verfassungsrecht an der juristischen Fakultät der Universität Guadalajara (1996–1998).
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