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Wie jedes neue Kommunikationsmittel haben auch die elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste zur Entwicklung neuer Vertragsschlussmethoden
und Geschäftsformen geführt. Als Reaktion darauf hat der Gesetzgeber eine Reihe vertriebswegspezifischer Informationsund Dokumentationspflichten erlassen, welche
einerseits die im elektronischen Geschäftsverkehr agierenden Verbraucher schützen und andererseits die elektronischen Märkte durch das so entstehende
Verbrauchervertrauen stimulieren sollen. Die vorliegende Arbeit untersucht am Beispiel des World Wide Web, inwieweit diese Informationsund Dokumentationspflichten
geeignet sind, die durch den Gesetzgeber formulierten Ziele zu erreichen. Dabei werden zunächst Inhalt und Ausmaß der jeweiligen Pflicht erörtert und eine
Systematisierung vorgenommen. Während einige der Pflichten die Gestaltung eines transparenten Vertragsschlussverfahrens, den Schutz der autonomen Willensbildung oder
die Sicherung einer bereits erworbenen Rechtsposition bezwecken, dienen andere lediglich der Referenz oder besitzen einen rein lauterkeitsrechtlichen Charakter. Auf
Basis dieser Systematik wendet sich die Arbeit sodann den vom Gesetzgeber vernachlässigten Rechtsfolgen einer jeweiligen Pflichtverletzung zu. Dabei werden zum einen
die Rechtsbehelfe des einzelnen Verbrauchers, zum anderen die zur Verfügung stehenden kollektivrechtlichen Sanktionen des Zivilrechts und des öffentlichen Rechts auf
ihre Effektivität hin überprüft.
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