|
Seit Beginn der Industrialisierung setzt der Mensch durch Verbrennung fossiler Energieträger wie Stein- und Braunkohle, Erdöl und Erdgas immer größere Mengen
bestimmter Spurengase, insbesondere Kohlendioxid, in die Erdatmosphäre frei und verursacht hierdurch den anthropogenen Treibhauseffekt. Vor dem Hintergrund der
hieraus resultierenden Herausforderungen führte die ehemalige rot-grüne Bundesregierung die so genannte ökologische Steuerreform ein, deren maßgeblicher Bestandteil
das Stromsteuergesetz ist. Die vorliegende Arbeit beleuchtet zunächst die Wahl der Mittel, insbesondere die Eignung und die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen
von Steuern zu Umweltschutzzwecken. Der Hauptteil widmet sich der formellen und materiellen Verfassungsmäßigkeit des Stromsteuergesetzes mit Blick auf dessen
eigentlichen Zweck: Die Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase.
|