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Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist eine Analyse der rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen des grenzüberschreitenden Wassermanagements der deutschen
Binnengewässer von internationaler Bedeutung aus der Perspektive Deutschlands unter besonderer Berücksichtigung des Gewässerschutzes. Gerade im flächenmäßig kleinen,
aber staaten-, bevölkerungs- und industriereichen Europa zeigt sich, dass ein grenzüberschreitendes Wassermanagement zur Bewältigung der gegenwärtigen
Herausforderungen erforderlich ist. Dies bedarf insbesondere hinsichtlich der osteuropäischen Binnengewässer nicht nur großer politischer, sondern auch enormer
rechtlicher Anstrengungen. Seit der eingehenden Untersuchung Berbers aus dem Jahr 1959 ist in der wissenschaftlichen deutschsprachigen Literatur keine entsprechende
Analyse erfolgt. Die Behandlung dieses Themas erscheint in Anbetracht der zunehmenden industriellen Wassernutzung sowie der sich fortsetzenden Verschmutzung der
Binnengewässer von internationaler Bedeutung nicht nur besonders zeitnah erforderlich, sondern auch lohnenswert. Sie bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, eine
Übertragbarkeit der für die einzelnen Gewässerregimes gefundenen Rechtsregeln auf dritte, vor allem außerhalb Europas gelegene internationale Wasserregimes besser
einschätzen zu können.
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