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Wer ärgert sich nicht manchmal darüber, daß man für vergleichsweise wenig Text eine komplette Seite schönen weißen Papiers quasi verschwendet hat, obwohl es keinen negativ berührt
hätte, wenn die Information auch kleiner auf dem Papier dargestellt worden wäre? Sei es, daß man dem Baum darin nachweint, sei es, daß man dies in einem Büro diesen Monat schon
1.000 Mal gemacht hat und es langsam ins Geld geht. Es wäre doch wirklich praktisch, wenn man statt z.B. 4 Seiten zu drucken, das ganze auf nur einer Seite untergebracht hätte. Da
die Propagierung des papierlosen Büros offensichtlich noch ein größerer Scherz als der Y2K-Bug war, stelle man sich einmal vor, wie viel Platz man dadurch nebenbei noch sparen
würde! Geht nicht? Gibt’s nicht. Genau, denn die Software-Schmiede FinePrint, USA, hat schon seit Jahren ein gleichnamiges Produkt auf dem Markt, das genau das tut und noch
ein bißchen mehr. Der Vertrieb in Deutschland erfolgt durch die Context-GmbH über deren Website. Auf beiden Seiten kann das Produkt als Shareware zum Testen heruntergeladen
werden. Auch der Kauf kann dort erfolgen.
Dort kann man dann angeben, daß bis zu acht Seiten auf eine Seite Papier gedruckt werden. Man wählt man aus, auf welchem der real angeschlossenen Drucker die Ausgabe erfolgen soll, ob das mit oder ohne einen Rahmen geschehen soll und ob z.B. Platz für einen Lochrand (und wenn ja, welchen) gelassen werden soll. Interessant ist die Möglichkeit vorformatierte Texte auszuwählen, die etwa als Hintergrund oder am Rand erscheinen, z.B. "Abschluß" im Querdruck. Das erspart einem das handschriftliche Gekrakel auf dem Papier und erleichtert bzw. ermöglicht erst etwa das ordentliche und systematische Archivieren. Wem die vorhandene Auswahl nicht reicht, kann beliebig eigene erstellen und/oder z.B. Dateien als Verwendung für ein Wasserzeichen (mit variabler Dichte etc.) im Dokument angeben. Interessant ist auch, daß FinePrint die Einstellungsmöglichkeiten beim eigentlichen Drucker erweitert. So finden sich – was natürlich vom jeweiligen Drucker abhängt – einige Funktionen, die vorher nicht vorhanden waren.
Man könnte weiter jede Einstellungsmöglichkeit hier darstellen, doch würde das nichts bringen. Wichtiger ist, daß FinePrint für wirklich jeden etwas an Funktionen bieten wird – auch wenn man glaubt, daß es überflüssig ist. Denn hat man sich einmal daran gewöhnt (und das geht sehr schnell!), wird man es nicht mehr missen wollen! Jeder User wird für sich interessante Möglichkeiten entdecken und diese fortan sehr regelmäßig, wenn nicht sogar immer nutzen. Um das zu vereinfachen, kann FinePrint auch als Standarddrucker ausgewählt werden. Will man die Funktionen einmal nicht nutzen, bzw. sich den Einstellungsbildschirm ersparen, weil man es nicht braucht, drückt man einfach die Shift-Taste während des Klicks auf den Drucken-Button und es wird der ursprüngliche Standardrucker mit seinem Standardtreiber direkt angesprochen – was will man noch? Resultat: FinePrint 2000 erscheint anfangs unnötig, doch ist es eines dieser fiesen kleinen Tools, die man einfach mal so eben nebenher kurz installiert und ,schwupps, ohne die man nie mehr arbeiten will, weil es so unglaublich praktisch ist und der Einfachheit und ausgereiften Integration wegen sogar bei der Nutzung regelrecht Spaß macht. Über die Jahre hinweg ist das Produkt gereift, und in der jetzigen Version findet sich auf Anhieb nichts, was man sich noch wünschen würde. Der Preis erscheint angesichts der vorhandenen Möglichkeiten und der Flexibilität des Produkts angemessen, zumal Mengenrabatte und Schüler-/Studentenermäßigungen möglich sind. Eine Ermäßigung eigener Art kann sich allerdings auch der Normalbürger beschaffen: Statt das Produkt von den deutschen Seiten zu beziehen, kann er es für $ 39,95 auf den US-Seiten von FinePrint kaufen… 25.09.02
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