Soldan bietet vielfältige Unterstützung für Kanzleigründer an
Wo sollen sie es auch gelernt haben?
Bei den Kanzleigründern wider Willen hakt es besonders bei rein praktischen Fragen
Essen,November 2004 *** Die Anwaltschaft steht nach wie vor unter erheblichem Wettbewerbsdruck. Rund 6.500 Berufsanfänger werden jährlich zur Anwaltschaft zugelassen. Da
sich derzeit 125.000 Juristen noch in der Ausbildung befinden, dürfte die Zahl der Anwältinnen und Anwälte in den nächsten fünf bis sechs Jahren auf wenigstens 150.000
Anwälte hierzulande anwachsen. Dabei ist es mittlerweile angesichts der aktuellen Marktentwicklung mehr als fraglich, ob diese Berufsanfänger insgesamt eine realistische
Chance haben, eine tragfähige Existenz aufzubauen. Um als Existenzgründer eine Chance zu haben, ist eine genaue Planung der Existenzgründung notwendig. Doch die meisten
frisch gebackenen Anwälte ohne Anstellung haben situationsbedingt selten eine klare und konkrete Vorstellung, wie sie ihre Kanzleigründung erfolgreich bewerkstelligen
sollen.
"Die meisten jungen Anwälte, die zu uns kommen und sich zu einer Kanzleigründung entschlossen haben, sind sehr verunsichert, weil sie sich nicht aus freien Stücken
selbständig machen, sondern mangels Berufsalternativen diesen Schritt wagen. Ohne Erfahrung aus dem praktischen Kanzleibetrieb müssen sie nach dem zweiten Examen ins kalte
Wasser springen. Generell hakt es vor allem bei den rein praktischen Abläufen in einer Kanzlei. Wo während ihrer Ausbildung sollen sie es auch gelernt haben? Der Referendar
wird während seiner Anwaltstation bislang mit derartigen Fragen doch nur sehr selten betraut, wenn überhaupt", schildert René Dreske, Geschäftsführer der Hans Soldan GmbH,
seine Eindrücke.
Starterpaket als erste Orientierungshilfe
Deshalb begleitet Soldan alle Berufeinsteiger mit einem Starterpaket als erste Orientierungshilfe. Wichtigste Bestandteile sind eine Übersicht der wichtigsten Produkte für
die Erstausstattung einer Kanzlei, eine Literaturauswahl für die Erstausstattung der Bibliothek und, da Kanzleigründer in der Regel nicht im Geld schwimmen, auch ein
10-%-Rabatt-Gutschein.
Das 20 Seiten umfassende Angebot für die Erstausstattung gibt einen Überblick über alle notwendigen Produkte, die der frisch gebackene Anwalt für den Betrieb seiner Kanzlei
benötigt. Angefangen vom Kanzleibedarf über die Registratur, den allgemeinen Bürobedarf, die notwendige Büroeinrichtung und Technik inkl. EDV-Zubehör bis hin zum
Internet-Service werden alle Produkte und Produktvarianten detailliert aufgelistet, die für die ersten selbständigen Schritte als Junganwalt dringend erforderlich sind. Die
Preisangaben helfen dabei, das Budget realistisch zu planen.
Darüber hinaus finden Existenzgründer in den Soldan-Mitarbeitern in den Service Centern Berlin, Hamburg und Essen sowie den bundesweit tätigen Außendienst-Mitarbeitern
selbstverständlich auch kompetente Berater, die sie bei der Auswahl der passenden Kanzleieinrichtung und -ausstattung individuell unterstützen. Rund 2 Stunden dauert das
erste generelle, unverbindliche Gespräch, in denen die Berater die Erstausstattungs-Listen durchgehen.
"Uns geht es nicht darum, den jungen Gründern Sachen zu verkaufen, die sie nicht benötigen. Wir gehen mit ihnen zwar die Listen durch, aber oftmals informieren wir mehr über
die grundlegenden Strukturen einer Kanzlei, über Kostentabellen, den Aktenaufbau, wie man ein Aktenstammblatt ausfüllt, ein Prozessregister anlegt, einen
Kostenfestsetzungsantrag ausfüllt oder wie die TK-Anlage aussehen soll. Häufig sind es auch schon die kleinen Dinge wie die Ausfüllanweisungen für Formulare, mit denen wir
den teilweise sehr unerfahrenen jungen Anwälten helfen können", erklärt Katharina von Stahl-Hinz, Leiterin des Service Centers Berlin der Hans Soldan GmbH.
Der Kanzlei-Gründerpreis lässt sich schön vermarkten
Helfen und zwar mit guten Beispielen von gelungenen Kanzlei-Gründungen will Soldan auch mit seinem Soldan Kanzlei-Gründerpreis, den das Essener Unternehmen seit 2001 alle
zwei Jahre auslobt. Zusammen mit dem Deutschen Anwaltverein/Forum Junge Anwaltschaft und der Bundesrechtsanwaltskammer honoriert Soldan das überzeugendste
Kanzlei-Gründungskonzept. Neben dem Gründungskonzept sind auch die wirtschaftlichen Ergebnisse der Kanzleien die Kriterien, nach denen die Jury die Preisträger ermittelt.
Die Ermittlung der Sieger erfolgt anhand eines Punktebewertungsverfahrens, das Prof. Dr. Christoph Hommerich, Vorstandsvorsitzender des Soldan Instituts für
Anwaltmanagement, entwickelt hat.
"Die Existenzgründung von Anwaltskanzleien wird mehrheitlich immer noch nicht von einer ausreichenden, systematischen Gründungsplanung begleitet. Dabei sind neben der
juristischen Qualifikation auch unternehmerische Kenntnisse und Fähigkeiten für eine erfolgreiche Kanzleigründung von essentieller Bedeutung. Die Art und Weise, wie die
Gewinner des Soldan Kanzlei-Gründerpreises sich selbstständig gemacht haben, soll angehenden Existenzgründern als gutes und nachahmenswertes Beispiel dienen und andere junge
Kollegen zu einer durchdachten, strategischen und damit letztendlich erfolgreichen Kanzleigründung anspornen", erklärt René Dreske, Geschäftsführer der Hans Soldan
GmbH.
Neben dem direkten praktischen Nutzen der drei ausgelobten Preise im Gesamtwert von 10.000 €, mit denen Produkte und Dienstleistungen bei Soldan bezogen werden können,
bietet der Gewinn des Preises den Preisträgern auch die Möglichkeit, nach außen ihre Professionalität zu dokumentieren. "Der Preisgewinn lässt sich sehr schön vermarkten und
ein derartiger Hinweis in Anzeigen oder Artikeln wird nicht nur wahrgenommen. In meinem direkten Umfeld spüre ich schon, dass diese Leistung auch entsprechend gewürdigt
wird", erklärt Rechtsanwältin Beate Bahner aus Heidelberg, Gewinnerin des Soldan Kanzlei-Gründerpreises 2003.
Instituts-Ergebnisse sollen auch Kanzlei-Gründern helfen
Ganz in der Tradition der Hans Soldan Stiftung, die sich wie keine andere Institution dafür engagiert hat, dass junge Rechtsanwälte über das notwendige Rüstzeug für einen
erfolgreichen Berufsstart verfügen, steht auch das im Jahr 2002 gegründete Soldan Institut für Anwaltmanagement. Unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Hommerich liegen
die Forschungsschwerpunkte des Instituts in der Analyse der Veränderungen am Markt anwaltlicher Dienste auf der Angebots- und Nachfrageseite und die hieraus resultierenden
Folgen für eine moderne Kanzleiführung und -organisation. Beispielhaft sei hier die jüngst abgeschlossene Studie "Marketing für Mediation" zu nennen und die geplante Studie
Gründungsbarometer, die fortlaufend die Situation und die Probleme junger Kanzleigründer untersucht und dokumentiert.
Das Soldan Gründungsbarometer soll auf der Grundlage einer jährlichen empirischen Erhebung die berufliche Situation junger Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte beschreiben
und so zu einer fundierten Aufklärung junger Juristen über ihre Berufschancen beitragen. Darüber hinaus sollen die Erfolgsfaktoren für die Durchsetzung neu gegründeter
Kanzleien am Markt rechtlicher Dienste analysiert werden. Die Studie ist als Langzeituntersuchung angelegt, in der Kanzleien über einen Zeitraum von fünf Jahren hinweg in
ihrer Entwicklung beobachtet werden.
Diese und die weiteren Studienergebnisse des Instituts stellen wichtige Anregungen und Hinweise für eine Spezialisierung bei der Kanzleigründung dar. Langfristig ist es
deshalb die Intention des Instituts, auch Existenzgründern das gewonnene Wissen des Instituts für eine erfolgreiche Kanzleigründung zur Verfügung zu stellen.
Eine Investition in die Zukunft der deutschen Anwaltschaft
Praktische Unterstützung leisten die Hans Soldan Stiftung und Soldan-Mitarbeiter heute schon im Rahmen der Arbeit des Forums Junger Anwaltschaft im Deutschen Anwaltverein.
Soldan unterstützt auch die diesjährige Veranstaltung des Forums Junge Anwaltschaft in Fulda, bei der der erfolgreiche Berufseinstieg im Mittelpunkt steht, mit Vorträgen im
Rahmen der Einführungsveranstaltungen und Informationsmaterial und durch Sponsoringaktivitäten zur Mitgliedergewinnung.
So ist beispielsweise auch die völlig überarbeitete 10. Auflage des DAV-Ratgebers für junge Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, der auf rund 700 Seiten die wichtigsten
Informationen für den Berufseinstieg in die Anwaltschaft enthält, unter anderem durch die Unterstützung der Hans Soldan Stiftung herausgekommen. Darüber hinaus haben
Soldan-Mitarbeiter auch inhaltlich viel Know-how beigesteuert. So behandelt der unbedingt lesenswerte Beitrag von Prof. Hommerich, Vorstandsvorsitzender des Soldan Instituts
für Anwaltmanagement, das Thema "Gründungsplanung", dessen Lektüre vor aller Blindäugigkeit warnen dürfte. RA Horst Leis, Projektmanagement und Beratung Berufsständische
Organisationen bei der Hans Soldan GmbH erläutert Aufbau und Inhalt des Kanzleigründungsplans und der Vorstand der Hans Soldan Stiftung, Dr. h. c. Ludwig Koch gibt einen
profunden Überblick über das anwaltliche Berufsrecht, zeigt aber gleichzeitig auch, wie breit gestreut anwaltliche Tätigkeiten heute sind und führt in das Thema Mediation
als Spezialisierung ein.
"Aus der Historie und dem Selbstverständnis von Hans Soldan heraus, "Dienste für Anwälte" anzubieten, ist es sowohl für die Hans Soldan GmbH als auch für die Hans Soldan
Stiftung und das Soldan Institut für Anwaltmanagement selbstverständlich, junge Anwälte auf ihrem Weg zur eigenen Kanzlei mit Rat und Tat zu unterstützen. Unsere Engagement
im Bereich der Existenzgründung verstehen wir daher auch als eine Investition in die Zukunft der deutschen Anwaltschaft und damit letztendlich natürlich auch als eine
Investition in die Zukunft von Soldan", erklärt Soldan-Geschäftsführer René Dreske.
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