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Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des deutschen Unternehmens Schleipen & Erkens durch den Mondi Packaging-Konzern nach der
EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Nach Auffassung der Kommission wird der wirksame Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum oder in einem wesentlichen Teil desselben
durch die Übernahme nicht erheblich beeinträchtigt.
Mondi Packaging ist im Papier- und Verpackungssektor tätig und wird letztendlich von dem Anglo American-Konzern, einer diversifizierten Bergbaugesellschaft, kontrolliert.
Schleipen & Erkens ist ein deutsches Unternehmen, das vor allem so genannte Trennpapiere produziert. Trennpapiere sind silikonisierte Papiere, Folien oder Vliese, die
zumeist als Träger für druckempfindliche Etiketten dienen.
Die Prüfung der Kommission konzentrierte sich auf die Auswirkungen der geplanten Übernahme auf den Wettbewerb auf dem Trennpapiermarkt. Die Untersuchung der Kommission hat
ergeben, dass die fusionierte Gesellschaft nach der Übernahme auch in Zukunft in sämtlichen Produktbereichen eine Reihe starker, wirksamer Wettbewerber haben wird, sodass
aufgrund der Transaktion keine Beeinträchtigung des Wettbewerbs auf einem wichtigen Markt zu erwarten ist.
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