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EU-Kommission will grenzüberschreitende Steuerprobleme beseitigen
Sie hat dazu heute (Montag) eine Mitteilung vorgelegt, in der sie die größten Hindernisse aufzeigt und Lösungen vorschlägt. Eine vernünftige Steuerpolitik fördere sowohl die Beschäftigung als auch Investitionen und Wachstum, sagte Algirdas Šemeta, EU-Kommissar für Steuern, Zollunion, Betrugsbekämpfung und Audit, EU "Die jetzt vorlegte Mitteilung markiert einen weiteren Schritt auf dem Weg hin zur Beseitigung von Steuerhindernissen und einer gerechteren Besteuerung innerhalb der EU.”

Die EU-Kommission unterbreitet unter anderem Vorschläge, wie steuerliche Probleme bei grenzüberschreitenden Erbschaftsangelegenheiten beseitigt oder die Doppelbesteuerung bei der Kraftfahrzeug-Zulassung vermieden werden können. Für den elektronischen Handelsverkehr schlägt die Kommission vor, das System einer einzigen Anlaufstelle auszuweiten. Außerdem möchte die Kommission nationale Behörden und Interessenvertreter zu einem umfassenden Dialog darüber anregen, wie Steuerverfahren zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger und des Binnenmarktes weiter vereinfacht werden können.

Menschen, die derzeit im Ausland arbeiten, dort investieren oder einkaufen, stoßen häufig auf steuerliche Hindernisse. Grund sind die verschiedenen Steuersysteme in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten. Grenzgänger unterliegen häufig der Doppelbesteuerung. Autofahrer können beim Zulassungsgebühren doppelt zur Kasse gebeten. Wer im Ausland investiert, hat Schwierigkeiten, seine Steuerbefreiung geltend zu machen. Und auch der Einkauf im Internet wird durch die unterschiedlichen Vorschriften für Mehrwertsteuer und Meldepflichten behindert.
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