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Volkswagen AG kann MAHAG übernehmen

Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme der deutschen Autohandelsgruppe MAHAG durch die Volkswagen AG genehmigt. Nach Prüfung des Vorhabens kam die Kommission zu dem Ergebnis, dass weder der Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) wesentlich beeinträchtigt wird noch in einem wesentlichen Teil desselben damit zu rechnen ist. Volkswagen produziert und vertreibt Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sowie Ersatzteile und Zubehör. Zum Unternehmen gehören auch regional ausgerichtete VW-Händler in Deutschland, beispielsweise in Berlin. MAHAG besitzt Autohäuser in München, Ulm und Berlin, die hauptsächlich VW-Fahrzeuge und die dazugehörigen Ersatzteile verkaufen. Im Zuge der geplanten Übernahme soll MAHAG, das bereits enge Vertragsbeziehungen zu VW unterhält, vertikal in den Volkswagen-Konzern integriert werden.

Die Prüfung dieses Zusammenschlusses durch die Kommission ergab, dass sich die Tätigkeiten von VW und MAHAG auf horizontaler Ebene nur geringfügig überschneiden und dass die beiden Unternehmen bei allen betroffenen Produkten weiterhin einem wirksamen Wettbewerb ausgesetzt sein werden. Die Kommission hat auch die vertikal betroffenen Märkte – die Entwicklung und Herstellung von Pkw und von VW-Originalbauteilen – untersucht und ist zu dem Schluss gekommen, dass keine Gefahr besteht, dass es auf einem dieser Märkte zu einer Abschottung kommt, da genügend Wettbewerber vorhanden sind.

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