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Übernahme des Bauunternehmens Kirchhoff genehmigt
16.07.2008 - Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des deutschen Unternehmens Kirchhoff durch die österreichische Strabag-Gruppe genehmigt. Beide Unternehmen sind in Deutschland im Baugewerbe einschließlich Straßenbau sowie auf mehreren Baustoffmärkten (insbesondere in der Herstellung von Asphaltmischgut) tätig. Die beteiligten Unternehmen halten niedrige Marktanteile im Baugewerbe und haben eine begrenzte Position auf den örtlichen Baustoffmärkten. Die Kommission kam daher zu dem Schluss, dass die Übernahme den wirksamen Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben nicht erheblich behindern wird und mit der EG-Fusionskontrollverordnung konform ist.

Kirchhoff ist ein in allen Bereichen der Bauwirtschaft tätiges Unternehmen. Zu seinen Hauptaktivitäten gehören Verkehrswegebau, Hoch- und Ingenieurbau, Rohstoffgewinnung und Rohstoffveredelung einschließlich der Herstellung von Asphaltmischgut und gebrochenem Naturstein. Das Unternehmen ist schwerpunktmäßig im Südwesten Deutschlands (Baden-Württemberg), aber auch in anderen Bundesländern tätig und erzielt darüber hinaus geringe Umsätze in der Tschechischen Republik und Österreich.

Strabag ist eine weltweit tätiges Bau- und Baustoffunternehmen. Das Unternehmen zählt in Deutschland im Straßenbau zu den Marktführern, hat jedoch in diesem stark fragmentierten Bereich nur begrenzte Marktanteile.Da Kirchhoff ein vergleichsweise kleines Unternehmen ist, wird die Übernahme in Deutschland keine nennenswerten strukturellen Änderungen auf den Märkten für Bauleistungen und Baustoffe zur Folge haben.





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